Es wird einsam im Studio. Ein Teil der rewind-crew hat sich in die Sonne verzogen. Johnboy hält die Stellung und verköstigt euch mit feinsten easy listening Happen. Bon app.
Irre! So langsam kehrt eine Art Normalität wieder ein. Heute öffnet sogar die Washington Bar wieder Ihre Pforten. Zeit für uns ein paar Platten rauszukramen, die wir dort schon einige Male zum Besten gegeben haben. Damit wir aber hier niemanden überfordern, bauen wir auch immer mal ein paar ruhige Passagen ein. Also keine Angst. Durchatmen und rein ins Getümmel. Wouuh.
Puh.. Endlich wieder mit Gast. Bevor wir in den x-ten Lockdown stolpern, haben wir uns DJ Lazerwurst geschnappt, um unserer heimlichen Liebe zu fröhnen: der TB-303. Alle Tracks bedienen sich heute in irgendeiner Art der kleinen nicht tot zu kriegenden Kiste. Acid lebt! Wie auch begeisterte Fans im Weserbergland nicht müde sind zu demonstrieren. Big up, Blankenau!
Auch in diesem Jahr gestaltet sich Reisen eher schwierig. Sei es drum. Augen zu und Radio an. Wir spielen Platten für und trotz Fernweh. Da müsst ihr jetzt mal durch.
Ausgehen is nich. Wir begeben uns deshalb auf's Holodeck und simulieren unsere eigene kleine Clubnacht. Zunächst gibt's ein paar Drinks an der Bar. Nach dem ersten lockeren Set zum eingrooven geht es dann rüber auf den großen Floor. Wir machen dann noch ziemlich lange weiter bis irgendwann auch die letzten Gespenster bei grellem Putzlicht nach draußen gebeten werden.
Sehr viel Spaß hatten wir in der letzten Sendung, einfach mal die Boxen an den Anschlag zu bringen und sich von der Bassdrum den Hintern versohlen zu lassen. Außerhalb des Studios ist dies ja gerade wenig möglich. Nicht ganz so hart aber mindestens genau so laut wollen wir es heute auch halten und waten knietief im Bass zu Dubstep den wir viel zu lange nicht mehr in der Sendung gespielt haben.
Viel zu leise war das letzte Jahr. Also starten wir ins neue Jahr mit ordentlich Krawall, lassen alles raus und spielen konsequent unsere härtesten Platten. Fuck 2020.